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Was macht das zunächst so einfach erscheinende Faktorenmodell einer professionellen Gesprächsformel so herausfordernd? – Ganz klar, dass es Faktoren sind, hier wird ‚mal‘ genommen.

Zur Illustration:
Nehmen wir an, Sie schätzen Ihre eigene Zielklarheit (in einem beliebigen Fall F) so ein, dass sie bei 70% liegt. Sie wissen so ungefähr, was Sie wollen.

Gleichzeitig wissen  oder bemerken Sie in der Gesprächssituation, dass Sie doch nicht so ganz konzentriert bei der Sache, geschweige denn hoch-präsent in der Situation und/ oder Ihrem Gegenüber aufmerksam gewandt sind – sagen wir 50% Orientierung am Gegenüber, Sie ‚müssen‘ ja schließlich auch noch an sich denken.

Wie groß schätzen Sie nun Ihren Gesprächserfolg? – Richtig, 35 %.
(Denn 70% mal 50% ergeben 35 %; oder: 0,7 x 0,5 = 0,35)

Welche Schlussfolgerungen sind für eine professionelle Gesprächsführung abzuleiten? – Meines Erachtens:

  • Gute Vorbereitung ist die halbe Miete, …  
    • denn sie entlastet mich, in der Situation verschiedene, sich neu ergebende Szenarien oder Möglichkeiten unter Zeitdruck in Gedanken durchzuspielen und für mich als attraktive Alternative zu bewerten und aufzunehmen bzw. zu verwerfen …
    • und sie erhöht die Wahrscheinlichkeit enorm, dass ich auch was die Ziele meines Gegenübers anbelangt, zumindest den passenden (Ziel-) Korridor schon vorweg berücksichtigen konnte.
  • Eine Meisterschaft bezüglich des handwerklichen Könnens, v. a. bezüglich des Zuhörens/ Paraphrasieren …
    • schadet in keinem Fall und
    • macht es mir leichter, ‚mir selbst kein Bein zu stellen‘, weil ich einen Affront meines Gegenübers/ einen Gesichtsverlust meines Gegenübers unwahrscheinlicher werden lasse, was definitiv zu einem konstruktiven Klima (auch über die aktuelle Gesprächssituation hinaus) beitragen wird.
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